Grauburgunder 2021

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Preis :

6€

Artikelnummer: WGFOFWWWGB1050

By Forster Winzerverein


Beschreibung



Ein zartgelber, würziger, frischer Wein mit feinem Säurespiel. Duftaromen von grünen Nüssen, Mandeln, Ananas und Paprika.

 

Wir empfehlen ihn zu Meeresfrüchten und Fisch, zu knackigen Salaten oder als erfrischenden Terassenwein.


Allgemeine Angaben


Qualität: Qualitätswein

Details


Geschmack: Trocken
Vol: 13%
Füllmenge: 0,75
Säure: 6.9
Restzuckergehalt: 6.2
Sulfite: Ja

Zusatzinformationen


Abfüllart: Erzeugerabfüllung
Vegan: Nein
Barrique: Nein
Holzfass: Nein
Bio: Nein
Trinktemperatur in °C::
Passt zu:

Grauburgunder - Pfalz

Der Grauburgunder hat so einige Namen, aber ganz gleich ob Pinot Gris, Pinot Grigio oder Ruländer: feststeht, dass er aus dem Burgund durch die Schweiz nach Ungarn und von dort aus im vierzehnten Jahrhundert hierher, eine lange Reise hinter sich hat. Am häufigsten wird der Grauburgunder im mitteleuropäischen Raum, vorrangig in Frankreich, Österreich und Deutschland angebaut, jedoch findet man ihn auch in geringen Mengen in Australien und Neuseeland. Insgesamt 7.100 Hektar, was fast 7% der deutschen Weinanbaufläche ausmacht, sind momentan mit der weißen Rebsorte bestockt. Der Weißwein wird vornehmlich im großen Holzfass sowie im Stahltank, aber auch im Barrique ausgebaut, da dort die Säure biologisch abgebaut wird.

Aus dem Blau-, beziehungsweise Spätburgunders entstand der Grauburgunder als Mutation und gehört somit ebenso zur Familie der Burgunderweine. Der Kaufmann Johann Ruland entdeckte und vermehrte die ihm unbekannten Burgunderreben im Jahre 1711 und war schließlich namensgebend für den ‚Ruländer‘, eine Klassifizierung dieser Art. In Deutschland als Synonyme für den Ruländer zulässig sind ‚Grauer Burgunder‘ oder ‚Grauburgunder‘ – erkennbar ist er an seinen grauroten Trauben.

Rebsorte Grauburgunder

Angeboten wird die Rebsorte Grauburgunder heute gewöhnlich trocken, mittelkräftig oder etwas säurebetont, wohingegen man ihn unter dem Synonym ‚Ruländer‘ als gehaltvollen Wein mit betonter Süße findet. Sein Farbbild präsentiert sich blassgelb, goldgelb oder selten sogar bernsteinfarben.

Besonders gefällt der Grauburgunder durch die verschiedensten Duftaromen. Unter anderem gesellen sich hier frische Butter, grüne Nüsse und Mandeln zu fruchtigen Aromen wie Rosinen, Birne, Ananas, Zitrusfrüchte und Trockenobst. Noten von Paprikaschoten und grünen Bohnen können zuweilen auch auftreten.

Eignet sich ein junger, leichter Grauburgunder ganz prima als Sommerwein, so sollte man trockene Kabinettweine und Spätlesen zu Pasta, Lamm, Wildgeflügel, Jungwild, Seefisch, Meeresfrüchten und reifem Weichkäse servieren. Grauburgunder, die im Barrique-Fass ausgebaut werden, reicht man gerne zu intensiven Lamm- und leichten Wildgerichten. Fruchtig-süße Spätlesen als auch edelsüße Auslesen werden gerne zu Desserts mit Honig, Mandeln oder Marzipan serviert.

Pfalzwein – Grauburgunder

In Baden baut man den Grauburgunder auf einer Gesamtfläche von 2.200 Hektar an, die Pfalz steht mit ungefähr 1.800 Hektar an dritter Stelle. Wegen ihrer großen Qualität bauen nicht nur die rheinhessischen Winzer die fruchtigen und säurearmen Weine seit Jahrzehnten mit großer Freude an.

Die Rebsorte Grauburgunder hat in der Pfalz eine ganz spezielle Bedeutung, denn in der Pfälzer Stadt Speyer befand sich der Garten, in dem Johann Ruland den Burgunderreben begegnete. Im warmen Anbaugebiet der Toskana Deutschlands erzeugen Winzer aus der Pfalz fruchtige und säurearme Weine dieser qualitativ hochwertigen Rebsorte schon seit dem 19. Jahrhundert. Fast 14% ihrer Anbaufläche widmen die Badener dem Grauburgunder, dicht gefolgt von den Rheinhessen mit etwa 2.000 Hektar und den Pfälzer Winzern mit ungefähr 1.800 Hektar.



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