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Deutsches Strassenmuseum


Das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim

Das Deutsche Straßenmuseum im pfälzischen Germersheim ist das einzige Museum in Deutschland, das sich umfassend mit dem Thema Straße beschäftigt. Das Museum will den Kontext zur Kulturgeschichte zeigen, die sich über die Jahrhunderte mit, durch und entlang der Straße abgespielt hat.


Im Jahr 1990 wurde in den Räumen des Zeughauses der ehemaligen Festung in Germersheim das Straßenmuseum eröffnet. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Museum dank zahlreicher Schenkungen, Leihgaben und der intensiven Erweiterung und Renovierung des Gebäudes zu einer bundesweiten Pilgerstätte für Straßen- und Verkehrsgeschichte. Seit 1995 trägt es nun offiziell den Namen Deutsches Straßenmuseum.

Das einzige Straßenmuseum in Deutschland

Das ehemalige Zeughaus war Teil der großen Festung Germersheim, die zwischen 1834 und 1861 erbaut wurde. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde 1990 museumstauglich renoviert und ausgebaut. Es ist aktuell eines von drei Museen in Europa, die sich mit der Geschichte des Straßenbaus beschäftigen.


Besondere Exponate, wie eine altgermanische Plankenstraße aus der Zeit um 800 v. Chr., mit Text- und Bildtafeln, Modelle und Nachbauten in Originalgröße, Geräte, Fahrzeuge und Maschinen zeigen dem Besucher die Chronologie von Straßenbau und Verkehrstechnik. Kinder und Erwachsene können die Vielfalt der Straßen, ihre Bedeutung für die Menschheit und hohe technologische Niveau, das in den letzten Jahrhunderten notwendig war, um den heutigen Stand zu erreichen, entdecken.


Im Laufe der Geschichte wollten Menschen immer schon schnell und sicher von einem Ort zum anderen zu gelangen. Dazu mussten Straßen und Fahrzeuge geschaffen werden, die den Anforderungen der damaligen Zeit genügten. Das Deutsche Straßenmuseum befasst sich daher auch mit diesem Aspekt, sei es die Planung und der Bau von Straßen und Brücken, die Entwicklung von Holzrädern für Kraftfahrzeuge mit Gummireifen, die Befestigung von Straßenbelägen oder die Ausstattung von Verkehrswegen mit Schildern, Schutzeinrichtungen und Signalen.

Deutsches Straßenmuseum - Ausstellungen und Träger

Die Ausstellung des Deutschen Straßenmuseums zeigt die Entwicklung des Straßenbaus vom Trampelpfad der Frühzeit bis zur Hightech-Autobahn.


Eine pferdegezogene Walze aus dem Jahr 1800 steht zum Beispiel mitten auf einer Baustelle und zeigt, was um die Jahrhundertwende mit Materialien und Geräten vollbracht wurde. Die Arbeit und Werkzeuge von Ingenieuren, Modelle von Bauwerken oder Pläne von Straßen und Brücken sind ebenso zu sehen wie Laboreinrichtungen und Messgeräte. Ein eigener Abschnitt ist dem Thema Brücken und Tunnels gewidmet.


Im Außenbereich sind außerdem Großgeräte wie Straßenwalzen und Fertiger zu sehen. Verschiedene Mitmachstationen laden die Besucher ein, sich mit dem Thema Straße näher zu beschäftigen. Das Deutsche Straßenmuseum verfügt darüber hinaus über Konferenzräume für Seminare, Tagungen und Präsentationen, die angemietet werden können.


Das Deutsche Straßenmuseum in Germersheim in der Pfalz verfügt über eine Präsenzbibliothek. Zwar können keine Bücher ausgeliehen werden, Kopien können allerdings in kleinen Mengen gegen eine Gebühr angefertigt werden.


Der Träger-Verein "Rheinland-Pfälzisches Straßenmuseum" wurde 1989 auf Initiative einiger geschichtsinteressierter Mitarbeiter der rheinland-pfälzischen Straßenverwaltung gegründet. Zieldes Vereins ist die Erhaltung und Dokumentation von Zeugnissen und Literatur zur historischen Entwicklung des Straßenbaus sowie die Schaffung eines Standortes für Straßenbautechnik.